Arbeitsrechtliche Compliance

Compliance steht allgemein für die Einhaltung aller gesetzlichen Ge- und Verbote und Richtlinien. Wir vertreten und beraten Unternehmer, mittleständische Unternehmen, Aufsichtsräte,Vorstände und Geschäftsführer, sowie leitende Angestellte.

Ziel von Compliance ist ein rechtmäßiges Verhalten der Organmitglieder, der Führungskräfte sowie der Mitarbeiter zu gewährleisten, sowie das Schaffen und Erhalten von Vertrauen, etwa bei Mitarbeitern, Anlegern oder Kunden.
Kurzum: Compliance ist gleichzusetzen mit der Erfüllung von Pflichten und regelkonformem Verhalten. Eine funktionierende Compliance-Struktur schützt Unternehmer und Unternehmen.

Wir beraten präventiv beim Aufbau einer „compliance-festen“ Organisation. Gemeinsam mit unseren Mandanten entwickeln wir Strukturen und Prozesse, mit denen Rechtsverstöße verhindert oder aber aufgedeckt werden.

    Unser Leistungsspektrum umfasst dabei auch arbeitsrechtlichen Compliance-Checks prüfen wir die Einhaltung einschlägiger Regelungen und die daraus folgenden Risiken, wie z.B.:

  • Allgemeine Aufsichtspflicht des Betriebsinhabers auch für Kleinbetriebe nach § 130 OWiG (bis zu 1 Mio. € Geldbuße bei Verstoß)
  • Verpflichtung zur Errichtung eines Früherkennungssystems von Risiken für Vorstände (§ 93 Abs. 2 AktG oder § 43 GmbHG)
  • Arbeitnehmer- und Beschäftigtendatenschutz (§ 4 f BDSG, DSGVO
  • Pflicht zur Einhaltung der Höchstarbeitszeitgrenzen nach dem Arbeitsgesetz, sowie der Dokumentationspflichten nach dem Mindestlohngesetz (§ 21 Abs. 1 Nr. 7, Abs. 3 MiLoG)
  • Schutz vor verbotenen Benachteiligungen (z.B. § 12 AGG)
  • Arbeitnehmerschutz (z.B. § 3 ArbSchG, § 6 ASiG)
  • Mitteilungspflichten zur Betriebsorganisation (z.B. § 52a Abs. 2 BImSchG
  • Einhaltung der sozialversicherungsrechtlichen und lohnsteuerlichen Vorschriften
  • Beachtung der Mitbestimmungspflichten (§§ 119 f. BetrVG): z.B. korrekte Vergütung von Betriebsräten gemäß § 37 BetrVG

Wir entwickeln mit unseren Mandanten eine zum Unternehmen und seinen Geschäftszielen passende, praktikable und akzeptable Compliance-Organisation, mit nachfolgenden Inhalten:

  • Identifikation der aktuellen und zukünftigen Risiken des Unternehmens
  • Identifikation der aktuellen Maßnahmen und Prozesse zur Vorbeugung, sowie Meldesystem (z.B. „whistleblowing“-Hotline)
  • Katalogisierung der bestehenden Maßnahmen zur Kontrolle und Aufklärung
  • Katalogisierung der Maßnahmen zur Ahndung
  • Abgleich Risiken und Maßnahmen und Abwägung aller Rechtsgüter: Maßnahmen dürfen nicht unverhältnismäßig sein oder gar strafbar, Beachtung von Mitbestimmungsrechten
  • Ggf. Anrufungsauskünfte bei den zuständigen Behörden einholen
  • Evaluation des weiteren Vorgehens und fortlaufende Verbesserung der Compliance-Organisation (unter Einbindung des Betriebsrats) gemäß Prinzip „prevent – detect – react“
  • Strafrechtliche Compliance in den Bereichen Schwarzarbeit – Korruption – unlauterer Wettbewerb
  • Durchsetzung und Abwehr von zivilrechtlichen Haftungsansprüchen
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